Eine
sehr bekannte Kirche in Berlin ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
die sich am Breitscheidplatz zwischen dem
Kurfürstendamm
und der Tauentzienstraße befindet. Es ist
eine evangelische Kirche die ein Mahmal für
den Frieden und Versöhnung darstellen soll
und den Aufbauwillen Berlins nach dem Krieg zeigt.
Eröffnet wurde die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
am 1. September 1895 und durch die Luftangriffe
gegen Berlin wurde Sie in der Nacht zum 23. November
1943 sehr stark zerstört. Man plante danach
einen Neubau und die Ruine sollte abgerissen werden.
Durch Proteste hat man dann beschlossen die Ruine
in einen Neubau zu integrieren was man heute sehen
kann. Zwischen 1959 und 1961 wurde nach den Plänen
von Egon Eiermann der moderne Neubau errichtet
der aus vier Elementen besteht. Dies wären
die Kirche, der Turm, die Kapelle und das Foyer
und somit konnte die alte Ruine mit der neuen
Kirche verbunden werden.
Bekannt ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
durch die blauen Glaswände die von Gabriel
Loire aus Chartres stammen. Für Touristen
werden Führungen angeboten die an der Gedenkhalle
im alten Turm beginnen und ungefähr 30
Minuten dauern. Es gibt auch noch einen Souvenirshop
wo man Poster, Postkarten und vieles mehr kaufen
kann. Touristen die einen Tagesausflug zum Kurfürstendamm
planen können den Besuch der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
miteinander verbinden. Das Kaufhaus des Westens
KaDeWe befindet sich auch gleich in der Nähe.
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist
am schnellsten über die U-Bahn Haltestelle
Kurfürstendamm U1, U0 zu erreichen. Ein
Besuch des berühmten Kurfürstendamm
in Berlin gehört natürlich zum Pflichtprogramm
für eine Berlin Reise und sollte man nicht
verpassen.