Zu
den schönsten Gebäuden in Berlin zählt
die Neue Synagoge Berlin die sich an der Oranienburger
Straße in der Vorstadt Spandau befindet.
Die Neue Synagoge Berlin zählt zu den wichtigsten
Orten in Deutschland für die Juden und dient
als Gebetshaus. Die Synagoge wurde am 5. September
1866 eingeweiht und wurde nach den Plänen
von Eduard Knoblauch gebaut. Die Baukosten der
Neuen Synagoge Berlin betrugen 750.000 Taler und
besonders beeindruckend ist der Maurische Stil
des Gebäudes. Bis zu 3.000 Personen hatten
in der Neuen Synagoge Berlin Platz und eine goldene
Koppel krönte das Gebäude. In der Pogromnacht
im Jahre 1938 wurde die Synagoge in Brand gesetzt
und wurde dabei sehr stark beschädigt. Im
April 1939 konnte die Neue Synagoge
Berlin
dann wieder für Gottesdienste genutzt werden
und die Brandschäden wurden beseitigt.
In der Nacht zum 23. November 1943 wurde die
Synagoge bei britischen Luftangriffen im zweiten
Weltkrieg stark zerstört und 1958 wurden
Einsturzgefährdete Gebäudeteile abgetragen.
Am 9.11.1988 hat man sich dann wieder für
den Wiederaufbau entschieden und der Grundstein
wurde gelegt. Die Wiedereinweihung der Neue
Synagoge Berlin erfolgte dann 1995, genau 50
Jahre nach der Pogromnacht. Heute kann die Neue
Synagoge Berlin von Touristen angeschaut werden
und ist am besten mit der Straßenbahn
S1, S2, S25 Oranienburger Straße zu erreichen.
Die Ausstellungen in der Neuen Synagoge Berlin
sollte man sich auf jeden Fall anschauen und
Führungen werden auch angeboten. Weitere
interessante Sehenswürdigkeiten befinden
sich in der Nähe wie zum Beispiel die Sophienkirche
oder das Bode Museum.